Über Uns

Grüezi und willkommen bei der CPV Schweiz

Männer und Frauen aus Polizei, dem Grenzwachtkorps oder der Bahnpolizei haben sich im Verein der Christlichen Polizei Vereinigung Schweiz CPV zusammengeschlossen, um aus christlich motivierter Grundhaltung heraus drei Hauptziele zu erreichen:

Die Förderung der Berufsethik

Indem für Behördenmitglieder Seminare in den Bereichen Ethik, Antikorruption und Menschenrechte angeboten werden, die seelsorgerliche und psychologische Betreuung von Kolleginnen und Kollegen sowie die Umsetzung gemeinnütziger, karitativer, humanitärer und sozialer Hilfsprojekte im In- und Ausland.

Sichere Werte

Weil wir auf sichere Werte bauen, schauen wir nun schon auf 40 Jahre CPV Schweiz zurück.

Informieren

Informieren Sie sich auf unserer Webseite und nehmen Sie bei Fragen mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Sie.

Aufbruch internationaler CPV Arbeit im 19. Jahrhundert durch Catherine Gurney*

1883

In England wird die International Christian Police Assosiation (ICPA) gegründet.

1889-90

In Amerika und Kanada finden die ersten Gründungen von CPV-Zweigen statt.

1904-1906

In Berlin, Deutschland, entsteht der «Bund christlicher Polizeibeamter», der der ICPA in England angeschlossen ist. Triebfeder, ebenfalls wie in England, ist eine Frau, Hedwig von Redern (1866-1935). Sie ist, wie auch Catherine Gurney, schriftstellerisch sehr begabt und schöpft einen grossen Schatz an christlichen Liedern, Gedichten und Erzählungen. Im Gegensatz zu England schläft die deutsche CPV-Arbeit nach dem Tod von H. Redern für Jahrzehnte ein.

1982-83

Zeitglich, aber unabhängig voneinander, entstehen in Schweden, Deutschland und der Schweiz CPV-Treffen. In der Schweiz stehen die Wiegen der ersten CPV-Treffen in Zürich und Grenchen. Auch in der Schweiz wir rasch als Austauschplattform für die schweizweit entstehenden Gruppen eine monatliche Schrift namens «memo» eingeführt, das heute in unseren CPV-INSIDE und CPV-AKTUELL weitergeführt wird.

1990

Die Schweizer CPV-Gruppen gründen gemeinsam rechtlich einen Verein mit dem Namen: «Christliche Polizei Vereinigung Schweiz»

CPV entwickelt sich

Auch in Spanien, Italien, Frankreich, Österreich, Holland, Portugal, Albanien, Rumänien, Moldawien, in Europa und weltweit entstehen nacheinander und immer mehr christliche Polizei- und Militärvereinigungen.

Rückblicke der CPV-Pioniere in der Schweiz

Heiri Minder (Gründer der CPV Schweiz)

Gott handelte mehr als wir gebetet, gehofft und uns vorgestellt hatten
Bei unserer 20-jährigen Jubiläumsfeier 2002 im Mai in Seewies dankten wir Gott mit 20 Erinnerungskerzen für einige spezielle Begebenheiten, die Gott gewirkt hatte durch die CPV Schweiz. Gott handelte mehr, als wir gebetet, gehofft und uns vorgestellt hatten.
Schon damals war uns durch die Art und Weise, wie Gott von Anfang an souverän und mit zeitlicher Präzision in drei Ländern gleichzeitig (Schweiz, Deutschland, Schweden) und je unabhängig Polizei-Gebetsgruppen ins Leben rief, klar, dass der „Höchste Kommandant aller Polizeichefs“ einen grösseren strategischen Einsatz geplant hatte. Nach weiteren zehn Jahren CPV Arbeit bestätigt Gott durch die weltweit kontinuierlich wachsenden CPV-en und die auf allen Kontinenten wachsende Nachfrage nach Ethik-Führungsseminaren, dass Gott durch die CPV-en am Wirken ist und zum grossen Erstaunen vieler Beteiligter zu unerwartetem Segen setzt.
Problemlos könnten wir im heutigen 2012 dreissig Kerzen stellvertretend für grossartige Begebenheiten, die Gott in diesen weiteren zehn Jahren gewirkt hat, anzünden.
Lasst uns Gott alle Ehre geben und Ihm dafür danken und sich jeder an seinem Platz nach seinen Möglichkeiten weiter für die Sache des Herrn einsetzen zum Wohle einzelner Menschen und unserer Gesellschaft.

Aldo Sarescia (Mann der ersten Stunde)

Herbst 1981: Ich besuchte mit meiner Frau die Züspa. Betten-Minder hatte in der Möbelhalle einen Stand. An diesem arbeitete eine junge Bibelschülerin welche in der FEG (Freie Evangelische Gemeinde) ein Praktikum machte. Sie hielt mich auf und meinte Herr Heiri Minder würde mich gerne sprechen.
Ich kannte Heiri nicht und dachte, er hätte vielleicht ein Problem polizeilicher Natur!
Nun – er hatte ein anderes Anliegen. Er erzählte mir, dass am Tag vorher ein Polizist an seinem Stand war und dieser hätte sich als Christ zu erkennen gegeben. Man muss wissen, dass in und auf den Möbeln von Betten-Minder christliche Literatur aufgelegt war. Dieser Kollege – B.R. Kapo ZH – wollte von Heiri wissen ob dies echt oder nur Schau war! Da die Praktikantin bei der FEG Wallisellen aushalf wollte Heiri von ihr wissen ob sie den Polizisten – H.F. – in der FEG kennen würde. Sie kannte ihn nicht, dafür aber einen anderen Polizisten, welcher ebenfalls Christ sei – eben mich.
So entstanden Kontakte und war der Grundstein für ein Treffen mit christlichen Polizisten gelegt.
Dieses fand im Januar 1982 in den Räumen von Betten-Minder am Limmatquai 78 statt.
Bei diesem Treffen waren wir zu fünft. 2 Kollegen der KAPO ZH und 2 von der STAPO ZH.
… Wir trafen uns dann mehr oder weniger regelmässig zum Gebet. Bei diesen Treffen vernahmen wir auch immer wieder von anderen Kollegen welche auch Christen waren. So wuchs unsere Schar.
Übrigens, beim 1. Treffen erhielt ich per Post gleichentags den Schweiz. Polizeianzeiger. In diesem fand sich ein Inserat bzw. Aufruf von Edi Brechbühl in Lyss.

Edi Brechbühl (Mann der ersten Stunde)

Verlangen nach Austausch
Nachdem ich im Herbst 1980 zum Glauben an Christus gefunden hatte und damals in Lyss bei der Gemeindepolizei arbeitete, kam ich mir – als Christ und Polizist – oft alleine vor und wünschte mir einen Austausch unter Berufskollegen die auch Christen waren. Ich war noch nicht sehr lange im Polizeidienst und die Veränderungen, die durch den christlichen Glauben eintrafen, verlangten nach Antworten: Kann ein Christ überhaupt Polizist sein? Darf er eine Waffe tragen und sie – wenn nötig – sogar einsetzen? Wie gehe ich mit Gewalt, Drogen, Jugendkriminalität etc. um?
Inserat im Blatt des Polizeibeamtenverbandes
So startete ich dann ein Inserat im damaligen Blatt des Polizeibeamtenverbandes. Wann das genau war, weiss ich nicht mehr. Mein Verlangen nach Austausch, aber auch ein inneres Gedrängtsein (Gottes Geist leitet) liessen mich an die Öffentlichkeit treten. Dieses Inserat löste kein Massenecho aus, aber es meldeten sich doch ein paar Kollegen. Sie kamen aus Basel, Bern, Solothurn, Aargau… Zusammen starteten wir dann ein erstes Treffen, dem weitere folgten.
Erste Gruppentreffen
Einige dieser ersten Treffen fanden in Grenchen zuhause beim damaligen Kommandanten der Stadtpolizei Grenchen, Willy Hug und seiner Ehefrau Hélène statt. Sie halfen tatkräftig, die CPV Gruppe aufzubauen. Später waren wir meistens Gast im Kirchgemeindehaus der Ref. Kirche in Grenchen/SO. Dorthin lud uns Willy Hug, inzwischen verstorben, ein. Eine andere Gruppe begann zur selben Zeit mit Treffen von Polizisten in Zürich. Als Vermittler fungierte dort ein Nicht-Polizist: Heiri Minder. Durch mein Inserat kamen wir in Kontakt. Die Gruppen trafen sich aber weiterhin unabhängig in Grenchen und in Zürich.
Singen, beten, nachdenken, miteinander sprechen
Die jeweiligen Treffen gestalteten sich ähnlich: nach Gesang, Gebet, Kurzandacht sprachen wir über Schwierigkeiten in unserem Berufsalltag. Manche meiner Probleme erwuchsen gerade daraus, dass ich Christ geworden war und meinen Glauben auch im Polizeialltag einbringen wollte. Einige Male hatten wir auch Gäste, die uns zu einem bestimmten Thema herausforderten, z.B. Pfarrer Heinz Bähler zum Thema „unverkrampft über den Glauben reden“.
Kommen und Gehen
Es kam ab und zu ein neuer Kollege an die Treffen, andere kamen nach 2 – 3mal nicht mehr, sei es weil sie versetzt wurden oder andere Aktivitäten wichtiger waren.
… 1990 schied ich aus dem Polizeidienst aus und verlor dann den Kontakt zu den ehemaligen Kollegen und zur CPV.
Wenn ich den Chripo-Rundbrief und die Website der CPV betrachte, dann staune ich, was in den vergangenen Jahren – aus den bescheidenen Anfängen vor 30 Jahren – Grosses entstanden ist. Ich wünsche der CPV in aller Welt auch weiterhin Gottes Segen und Führung.

Fritz Amsler (Mann der ersten Stunde und Vater der Aktion Philippi)

Ein Tag wie jeder andere – und doch nicht
Fluggeräusche der landenden und startenden Maschinen, Passagiere strömen vorbei, Kontrollen… „Ach, das ist doch Heiri Minder, der Geschäftsmann von Betten-Minder in Zürich. Schon unsere Eltern kannten sich.“ denkt Fritz Amsler von der Flughafenpolizei. Beide Männer begrüssen sich. Man redet über dies und das. Eines haben die Beiden gemeinsam: Ihnen ist der Glaube an Gott und seinen Sohn Jesus Christus wichtig.
Heiri Minder ist unlängst in England gewesen. Dort hat er eine Christliche Arbeit unter Polizeiangehörigen kennen gelernt und ist sehr davon beeindruckt.
Was hältst du davon?
„Du Fritz, das wäre doch auch was für die Schweiz – was meinst Du?“ Fritz
denkt: „Na ja – ich weiss nicht… Neben all dem vielen, das da schon läuft, auch noch dies?“ Heiri erzählt Fritz von der wunderbaren Begegnung mit verschiedenen Polizisten im Raum Zürich, zu deren Lebensinhalt der christliche Glaube gehört.
Heiri Minder bringt diese Männer zusammen.
Gemeinsam am Tisch
Bei einem ersten gemeinsamen Kaffeetrinken 1982 in einem Bücherladen in Niederdorf lernt man sich näher kennen, bespricht sich, organisiert weitere Treffen für Polizisten, tauscht sich aus, betet zusammen, liest gemeinsam die Bibel… Man begreift den Wert dieser Treffen, lernt ihn schätzen! Wieder und wieder sitzt man zusammen. Erst sind es nur wenige, drei- vier.
Kontakte zu weiteren Polizisten entstehen. Nach dem Zürcher Vorbild bilden sich weitere Gruppen in Graubünden, in der Ostschweiz, in Bern, in Winterthur…

Regionalgruppen

Regionalgruppen

Bei der CPV sind derzeit noch fünf Regionalgruppen aktiv: Gruppe Kapo ZH, Gruppe Stpo Winterthur, Gruppe Kapo TG, Gruppe Kapo BE, sowie die Smallgroup «ICF-Cops» in Uster. Die Gruppen sind autonom und treffen sich an unterschiedlichen Tagen – von einmal pro Woche bis zweimal pro Jahr. Wenn Du Polizist bist, melde Dich für eine Gruppe in Deiner Nähe beim office@cpv.ch und schau unverbindlich vorbei – Du bist herzlich willkommen. Und wer weiss, vielleicht gründest Du eine neue Gruppe.
Unsere Informationen und Berichte schliessen selbstverständlich immer beiderlei Geschlecht ein.

Eckpunkte der CPV

Catherine Gurney

Catherine Gurney (1848-1930) wächst in intellektuellem Elternahaus auf, wird tief christlich erzogen, wendet sich den Armen ihrer Zeit zu und sucht sie auf langen Wanderungen bei Tag und Nacht auf. Dabei erfährt sie oftmals den Schutz von Polizisten. Dafür dankbar, möchte sie etwas Gutes für diese Berufsgruppe tun.
Diese Beamten waren damals arm, in der Gesellschaft wenig anerkannt, starben in der Regel früh – entweder durch Krankheit oder im Berufseinsatz – und hinterliessen oft Waisen, die in dieser Situation keine Chancen in der Gesellschaft hatten. Catherine will ganzheitlich helfen und tut dies auf drei Ebnen: Für den Geist, für die Seele und für den Leib.
Sie beginnt mit Polizeitreffen bei sich zu Hause, die Bibel wird gelesen, es wird gebetet und gegessen. Für die erkrankten Polizisten gründet sie Genesungsheime und für die Polizeiwaisenkinder wird in Waisenheimen gesorgt.
Sie ist schriftstellerisch begabt und richtet als Kommunikationsmittel zwischen den in ganz England entstehenden CPV-Gruppen ein monatliches Journal namens «On and Off Duty» ein, das bis heute diesen Namen trägt.
Catherine hat von Anfang an für die CPV-Arbeit eine internationale Vision. Darum wird die CPV England sofort als ICPA gegründet. Erstaunlicherweise für die damalige Zeit bereist sie als Frau alle Kontinente der Erde.

Zeitstrahl